Freitag, 31. August 2012

Fotos

Snack im Garten



Wir warten auf Jürgen und Udo. Das hatte ich dann davon, dass ich die Flaschen vorher nicht reingebracht habe











Welch seltener Anblick



Bauer :-)













Dienstag, 28. August 2012

Schlaflos

Nur ganz kurz, weil der Sauerstoff unter der Decke knapp ist (will Jürgen nicht durchs Licht wecken). Ich kann nicht schlafen! Uuuuuund zwar, weil sie schläft. War's echt so einfach? Gestern Nacht und heute Mittag haben wir das Einschlafen ohne Arm trainiert und nun pennt sie? Wenn es echt so ist, dann bau ich an mein Schlaftraining noch 30000 Wörter dran, lass es als Ratgeber drucken und werde stinkreich!!!

Ich bin so gespannt wies weitergeht, ich kann nicht schlafen.... Mist...



Montag, 27. August 2012

Aquarium

... und auf Wunsch einer einzelnen Person :-) gibts mal wieder eine Momentaufnahme vom Becken

Einkaufen mit Kindern


Einkaufen mit Kindern

Mich nervt ja jegliche Art des Einkaufens. Sei es für den täglichen Bedarf, oder sei es Klamotten etc. Da fehlen mir die entsprechenden weiblichen Gene. Leider bleibt es nicht aus einkaufen zu gehen, wenn man den "Hausfrau des Jahres Preis" erhalten will.

Wir schreiben also einen gewöhnlichen Montag  in diesem Jahr. Ich packe erst einmal das Leergut zusammen. Während ich meinen Geldbeutel suche, Räumen Max und Lotte sämtliche Flaschen wieder aus den Kästen. Das ganze Spiel also noch einmal. Danach beide Kinder gepackt und ins Auto mit ihnen. Da unser Hundeveteran Blacky spontane und vor allem lautstarke Depressionen bekommt, wenn er alleine bleiben soll, lade ich also auch noch die Hunde ein. Damit Max die Zeit nicht nutzt um sich abzuschnallen spurte ich in Olympia Gold Verdächtiger Zeit zurück zum Haus, schnappe mir den Gegenwert eines Kleinwagens in Leergut und fliege zurück zum Auto. Dort verstaue ich sämtliche Flaschen und werfe mich mit letzter Kraft hinters Steuer.

Beim Ausparken, bitte ich Max immer zu gucken ob ein Auto kommt. Wie immer guckt er ganz wichtig, voll konzentriert, mit ernster Miene und in die falsche Richtung. Wir schaffen es trotzdem ohne Unfälle auf die Bahn und düsen mit der von Max geforderten Musik Richtung Dorfzentrum. Dort, gibt es keinen Parkplatz vor der Apotheke weil ein Touri aus Berlin statt längs sich einfach quer hingestellt hat. Ich bleibe also einfach mal stehen, so lange kann das ja eigentlich nicht dauern. Max und Lotte fangen schon langsam das Protestieren an als der werte ältere Herr zu seinem Luxusgefährt schleicht, nicht ohne genervt in unsere Richtung zu fluchen „blöde Kuh, nicht mal im Urlaub kann man in Ruhe einkaufen.“. Tja liebe Tourismusbeauftragte des fränkischen Seenlandes, da kann ich jetzt aber nix für. Werbt doch bitte mal Touristen für die Gegend hier, die nicht unter Multisozialversagen leiden. Ich stelle mich also auf einen der spontan drei freigewordenen Parkplätze und gebe Max die hochherrschaftliche Erlaubnis seinen Gurt zu öffnen. Nachdem auch Lotte befreit ist, wackeln wir zu dritt in die Apotheke. Nachdem wir wieder mit genügend „Micky H(!)aus-Pflastern“ versorgt sind, bekommt jedes der Kinder noch Traubenzucker und ich eine mit prallen Wissen gefüllte Elternzeitschrift. Diese Zeitschrift hat als Leitthema „Durchschlafen“. Haha.

Beide Kinder wieder ins Auto verfrachtet, angeschnallt und mit Auto und Buch für die kommende Fahrt versorgt. Immerhin gilb es ca. 3 Fahrtminuten ohne Langeweile zu überbrücken. In diesen drei Minuten kutschiere ich uns weiter zum Metzger unseres Vertrauens. Max erkennt schon am Parkplatz wo wir sind und freut sich auf die Gelbwurst. Also wieder beide Kinder herausgeholt und die Tür angepeilt. Im Augenwinkel hatte ich sie schon vorher gesehen, mir aber nichts dabei gedacht. Die Rollator-Lady! Sie schlich dahin, wirkte sehr zerbrechlich. Nun erspäht sie allerdings uns mit ihren vom grauen Star geschwächten Augen. Blitzschnell holt sie alles aus dem Rollator raus was nur geht. Wenn hier ein Kontrolleur käme, die Dame wäre ihre Pflegestufe schneller los als ihr Arzt die 10 Euro Praxisgebühr einsacken könnte. Gicht, Arthritis, Osteoporose, Flatulenzen, alles vergessen, SIE will die erste im Metzger sein. Um keinen Herzinfarkt vor den Augen meiner Kinder zu riskieren, bremse ich Max ein wenig und lasse die nun doch schwer schnaufende Rollator-Lady vor uns eintreten. Zum Glück beruhigt sich ihr Atem vor lauter Ablenkung beim obligatorischen 5,43 Euro in Kleingeld raussuchen wieder, so dass meine Überlegungen, ob das „Elektro-Betäubungs-Metzger-Gerät-zum-Schlachten“ auch als Defibrillator genutzt werden könne nur graue Theorie bleibt.

Nachdem wir unsere toten Tiere gekauft haben, bekommen Max und Lotte noch ihre obligatorische Scheibe Gelbwurst und mampfen auf dem Weg zurück zum Auto glücklich vor sich hin. Wieder Anschnallen, ermahnen und Spielzeug in die Hand drücken.

Weiter geht’s zum örtlichen Obst- und Gemüsehändler. Max benennt in der Wartezeit alle Obst- und Gemüsesorten die er kennt. Zur Belohnung für diese fachmännische Aufklärung erhalten er und Lotte nach dem Einkauf noch jeweils einen Lutscher.

Wieder alle Mann ins Auto, wieder anschnallen, ermahnen und Spielzeug in die Hand drücken. Wir einigen uns beim nächsten Ziel auf den Getränkemarkt.

Gleiches Spiel wieder. Kinder abschnallen, rausholen. Diesmal muss ich vorher allerdings noch das Leergut geschickt wie ein Baumeister auf dem Wagen stapeln.
Da diese Wägen keinen Kindersitz haben, bleibt Lotte auf dem Arm. Macht mal einen Selbstversuch und schiebt einen mit vier vollen Kisten beladenen Wagen nur mit einer Hand, dann werdet ihr verstehen warum bei uns die Getränkeauswahl immer sehr übersichtlich ist. Auch hier gibt’s an der Kasse, statt für die tapferen Mütter, wieder was für die lieben Kleinen. Diesmal Gummibärchen. Max ist ganz höflich und meint: „Mama, Danke sagen“. Selbst traut er sich nämlich nicht.

Nachdem die Beute verstaut ist, bekommen die Hunde in ihrer Box noch schnell was leckeres zum Kauen und wir laufen die paar Meter zum Aldi. Max will dort auch in den Einkaufswagen. Mir solls recht sein, dann kann er schon nicht abhauen. Auch hier gibt’s im Moment einfach zu viele Touristen. Was gut ist für die vollen Kassen der örtlichen Wirtschaft, nervt mich unheimlich. Touris haben nämlich eines: viel Zeit im Weg rumzustehen, wenig Zeit um an der Kasse zu warten. Auch heute gibt es wieder die folgenden lustigen Gesellen:
  • Querschieber“. Das sind die Leute, die im Regal was gucken, den Wagen dabei aber quer im Raum stehen lassen, so dass nicht mal mehr Kate Moss durchpassen würde. Auf ein freundliches Räuspern reagieren die schon gar nicht. Auf ein noch freundlicheres „Entschuldigung“ folgt der Todesblick der Verachtung. Aber wenigstens machen sie dann, wenn auch sichtlich genervt den Weg frei.
  • Spontanstopper“. Das sind die Gesellen, die durch den Laden breschen als ob es für den Schnellsten was zu Gewinnen gäbe und dann, mitten im Weg natürlich, stehenbleiben. Ich habs noch nicht geschafft, aber ich arbeite schwer daran mit dem Einkaufswagen eine Bremsspur zu hinterlassen.
  • Rückwärtssucher“. Sind nicht etwa Suchmaschinen um bei einer Telefonnummer zu gucken wer hinter den obszönen Anrufer steckt, sondern Leute die mal diskret den Rückwärtsgang einlegen um einen dann böse anzugucken weil man ihnen in die Hacken gefahren ist.
  • Schatzsucher“. Sie vermuten warscheinlich geheime Botschaften in der Anordnung der Butter. Anders kann ich es mir nicht erklären, wenn jemand gefühlte 12 Stunden vor dem Kühlregal steht und guckt... und guckt... und guckt... und guckt... und sich geärgert fühlt wenn man dann schräg von unten hingreift um sich ein Päckchen zu schnappen

Am allermeisten langweilen mich allerdings folgende Mitmenschen:
  • Kontaktsucher“. Von Individualdistanz halten die nix. Lieber Körperkontakt an der Kasse als gar keinen mehr ist ihr Motto. Wenn ich schon den Atem des Hintermanns in meinem Nacken spüre weil dieser „Kontaktsucher“ entweder Notstand hat oder meint den Vorgang des Bezahlens beschleunigen zu können, dann werde ich auch spontan zum „Rückwärtssucher“ und zwar mit Anlauf!

Aber zuürck zu unserem Einkaufsbummel. Hier bei Aldi gibt’s zur Abwechslung mal nix für die Kinder als Geschenk. Die beiden sind eh inzwischen so Randvoll, dass ich mir das Mittagessen gleich sparen könnte.a

Wir schleichen zurück zu unserem Auto. Ein letztes Mal die Nummer: Anschnallen, ermahnen, Spielzeug in die Hand drücken und es geht nach Hause.

Schlaftraining



Ich gebe es auf. Seit ziemlich genau drei Jahren habe ich keine Nacht mehr durchgeschlafen. Naja, ich will nicht übertreiben, sicherlich gab es so insgesamt 10 Nächte in dieser Zeit in denen ich durchschlafen konnte. Dennoch ist mein ganzes Gesicht mittlerweile ein einziger Augenring. Ich würde einem Urlaub auf Guantanamo freudig zustimmen, dort gibts schließlich nur Schlafentzug und nicht noch quengelige Kinder, Haushalt und Garten. Eine Erholung wäre das.
Das muss sich ändern sonst geht es an meine Substanz.
Ich habe auch schon einen Plan:
Lotte:
- zuersteinmal muss sie lernen alleine einzuschlafen. Ja, ich geb's zu, ich habe aus ihr einen verwöhnten Terroristen gemacht, der nur noch auf Mamas Arm einschlafen kann. Also wird dies nun gestrichen. Erster Schritt hierbei ist es NEBEN mir, statt auf mir einzuschlafen. Nach 20:00 kommt sie nicht mehr aus ihrem Bett, egal wie laut sie protestiert. Ich lege mich zu ihr und warte bis sie eingeschlafen ist.
- Schritt zwei ist dann, dass der körperliche Abstand immer weiter vergrößert wird.

Max:
Max und der Mittagsschlaf. Eine Geschichte des Grauens. Wir haben jeden Mittag Theater weil Herr Max nicht schlafen möchte. Gerade wenn ich eh trotz Kaffeeschock meine Augen nur noch mit Streichhölzern offen halten kann, weckt es in mir leichte Agressionen, wenn mein total übermüdendes, knatschendes Kleinkind ums verrecken nicht schlafen will. Er spielt dann an seinen Füssen, erzählt munter Geschichten usw. Bisher hielten wir unsere Siesta immer im großen Bett. Schluss damit, in Zukunft schläft auch Mittags jeder in seinem eigenen Bett. Weder für Max noch für mich ist es schön, wenn er jeden Mittag seinen Anpfiff bekommt.

So, dies ist die graue Theorie. Die Praxis beginnt heute Abend. Drückt mir schonmal die Daumen!



Freitag, 24. August 2012

Fotos

Was passiert wenn ein 2,5 Jähriger nicht zum Friseur will und dann noch Schnupfen hat?
Er sieht aus wie Rüdiger, der kleine Vampir




Lotte will nicht mehr gefüttert werden




Geschwisterliebe. Lotte bekommt bald einen Maulkorb




Es geht aber auch ganz friedlich



Bis es wieder losgeht mit dem Gezanke




"Lotte is mein Freund"

Die Frage warum Jürgen die Tür der Toilette zumacht beantwortet er sich selbst: "weil stinkt"

Wenn ihm etwas auffällt dann sagt er "was da los?"

Am Spielplatz teilt er mir mit erhobenem Zeigefinger mit "Max hat gute Idee" und stiefelt davon






Position:Max und die Welt

Lotte spricht

Einen unglaublichen Wortschatz:

Papa
Mama
Toaa (Tor)
Bebie (Baby)
Da is (auf die Frage wo was is)




Samstag, 18. August 2012

Das Biest








Schlafmangel

Ich wusste es! Sucht man im Wiki nach Schlafentzug findet man folgendes:

"Dauerhafter Schlafmangel führt zu körperlichen Beschwerden (beispielsweise erhöhte Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen) und zu psychischen Problemen (beispielsweise Denkstörungen, Müdigkeit, Halluzinationen, Reizbarkeit). Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen und so beispielsweise Aussagen zu erpressen."

Meine Kinder wenden anerkannte Foltermethoden an! Sie wenden diesen Trick an um leichter an Süßigkeiten und/oder Fernseheinheiten zu gelangen. Ganz sicher!

Lotte wurde vor drei Wochen aus unserem Schlafzimmer verbannt. Eine Woche lief das Super. Dann kam der Schnupfen und der Terror begann. Alle halbe Stunde kräht sie nun wenn sie in ihrem Bett liegt. So ab 22:00 Uhr geht dann gar nix mehr, dann muss sie neben mir schlafen, sonst brüllt sie das ganze Dorf zusammen. An sich wäre das kein großes Problem, wenn da nicht der immer noch verschnupfte Max wäre. Der wird nämlich durch die verstopfte Nase immer so ca. 23:00 Uhr wach und will ebenfalls ins große Bett. Lotte und Max nebeneinander zu legen klappt allerdings nicht. Beide bewegen sich im Schlaf mehr, als manch ein Erwachsener den ganzen Tag über und so machen sie sich also gegenseitig ständig wach. Dazwischenlegen klappt auch nicht, da fliegt der äußere Kandidat sonst ganz schnell raus.

Meistens ziehe ich dann mit Lotte aus. In ihrem Zimmer steht zum Glück auch ein großes Bett. Dann schnarchen die Männer unter sich weiter. Das funktioniert dann auch bis ca. 05:00 Uhr ganz gut. Dann möchte Lotte gerne Dauergestillt werden. Das Kind läuft alleine, kann schon vier Wörter sprechen und möchte trotzdem noch auf Säugling machen. Ohne mich! Nach ca. einer Stunde ist sie dann so fertig, dass sie schläft. Um 07:00 Uhr ist dann allerdings Max auch schon wieder fit.

Mittags pennt Lotte gerne mal zwei Stündchen. Max dagegen gar nicht mehr, obwohl er den Schlaf auch dringend bräuchte (von mir mal ganz abgesehen). Er ist ohne Mittagsschlaf ab 16:00 Uhr unausstehlich.

Und nun? Nix... außer hoffen, dass es nur eine Phase ist.




Dienstag, 14. August 2012

Wir sind immer noch Platt

Unser Killervirus hat uns immer noch im Griff. Selbst nach meiner Antibiotikakur hab ich noch Probleme beim Hören. Max hustet wie ein 100jähriger Kettenraucher und Lotte hat sich auf die Produktion von grünem Nasenschleim spezialisiert. Der Kinderarzt hat uns trotzdem erst mal nix hartes verschrieben. Wir vegetieren also noch etwas vor uns hin.

Lotte klettert wie eine Verrückte.



Erdbeerdieb



Zucchini


Aquaristisches treiben in meiner Küche




Kleiner Snack aus und im Garten



Unglaublich 5 cm übern Boden



Sonntag, 5. August 2012

Was für eine Woche

Max hat die erste Kindergartenwoche gut überstanden. Ich nicht! Seit Donnerstagabend geht es mir Mies. Erst Kopfschmerzen, dann verstopfte Nase, dann Tat alles bei den Nebenhöhlen weh und das heutige Highlight waren fiese Ohrenschmerzen. Aber Hausmittelchen helfen wirklich, schnell an den Blumenkasten und ein Geranienblatt ins Ohr. Wird schon langsam besser. So verschnupft wie ich bin, gibts morgen keinen Kindergarten für uns. Wer weiß was ich mir dann noch für Killerbakterien einfange.

Kaum ist man mal drei Tage nicht im Garten, schon wird man mit Gemüse erschlagen



Die müden Kindergartengänger beim wohlverdienten Mittagsschlaf.