Montag, 27. August 2012

Schlaftraining



Ich gebe es auf. Seit ziemlich genau drei Jahren habe ich keine Nacht mehr durchgeschlafen. Naja, ich will nicht übertreiben, sicherlich gab es so insgesamt 10 Nächte in dieser Zeit in denen ich durchschlafen konnte. Dennoch ist mein ganzes Gesicht mittlerweile ein einziger Augenring. Ich würde einem Urlaub auf Guantanamo freudig zustimmen, dort gibts schließlich nur Schlafentzug und nicht noch quengelige Kinder, Haushalt und Garten. Eine Erholung wäre das.
Das muss sich ändern sonst geht es an meine Substanz.
Ich habe auch schon einen Plan:
Lotte:
- zuersteinmal muss sie lernen alleine einzuschlafen. Ja, ich geb's zu, ich habe aus ihr einen verwöhnten Terroristen gemacht, der nur noch auf Mamas Arm einschlafen kann. Also wird dies nun gestrichen. Erster Schritt hierbei ist es NEBEN mir, statt auf mir einzuschlafen. Nach 20:00 kommt sie nicht mehr aus ihrem Bett, egal wie laut sie protestiert. Ich lege mich zu ihr und warte bis sie eingeschlafen ist.
- Schritt zwei ist dann, dass der körperliche Abstand immer weiter vergrößert wird.

Max:
Max und der Mittagsschlaf. Eine Geschichte des Grauens. Wir haben jeden Mittag Theater weil Herr Max nicht schlafen möchte. Gerade wenn ich eh trotz Kaffeeschock meine Augen nur noch mit Streichhölzern offen halten kann, weckt es in mir leichte Agressionen, wenn mein total übermüdendes, knatschendes Kleinkind ums verrecken nicht schlafen will. Er spielt dann an seinen Füssen, erzählt munter Geschichten usw. Bisher hielten wir unsere Siesta immer im großen Bett. Schluss damit, in Zukunft schläft auch Mittags jeder in seinem eigenen Bett. Weder für Max noch für mich ist es schön, wenn er jeden Mittag seinen Anpfiff bekommt.

So, dies ist die graue Theorie. Die Praxis beginnt heute Abend. Drückt mir schonmal die Daumen!



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