Mittwoch, 18. Dezember 2013

Kindermund

Im Kiga wird jetzt Balletuntericht angeboten. Max sagt allerdings statt Ballet "Toilett".

Lotte hasst es die Fußnägel geschnitten zu bekommen. Nix hilft. Meinen letzten Versuch "Wenn die im Kiga deine langen Nägel sehen, darfst du da nimmer hin" schmettert sie eiskalt mit den Worten "Tintertarten Schuhe an!" ab.

Beide Kinder spielen im Zimmer von Max. Ich bin nebenan und sortiere Socken. Max zu Lotte "jetzt machen wir es uns schön damütlich".

Überhaupt hat Max einen Fimmel zu "Da" als Vorsilbe:
Daele = Gabriele
Damütlich = Gemütlich
Usw.






Mittwoch, 11. Dezember 2013

Kindermund

Max soll hoch ins Bett. Er hat dafür leider keine Zeit denn: "ich muss noch schnell ne Mail schreiben" erzählt er mir.

Wir haben mit Max die U8. Er wird dabei viele Dinge gefragt, unter anderem: "Du bist ein Junge, Deine Schwester ist ein Mädchen, Deine Mama eine Frau, was ist dann Dein Papa?". Max überlegt so angestrengt, dass man fast die Zahnräder knirschen hört und antwortet: "Mein Papa?". Die Arzthelferin fragt nochmal nach und er antwortet dann genervt: "Ein Pupser!"

Max nennt eine Batterie weiterhin "Reparie". Irgendwie eine verständlich Wortschöpfung aus "Batterie" und "Reparieren"

Typisch Jungs, findet er Pistolen einfach toll (sehr zu unserem Leidwesen). Er nennt sie allerdings "schiessdanone".

Lotte hatte am Dienstag ihren ersten Kindergartentag. Fremdeln gab es überhaupt nicht. Stolz wie Oskar ist sie da reinmarschiert, hat Max alles nachgemacht und mir fröhlich nachgewunken. Während der Kigazeit hat sie sich auch verhalten als hätte sie noch nie was anderes gemacht. Mittwoch genauso. Es bleibt spannend ob es bei dieser großen Freude bleibt.

Aus Blödsinn nenne ich Max "mein Dicker". Er schaut und meint dann: "ich bin Fett". (Jaja es werden nicht nur tolle Dinge im Kiga gelernt) er ergänzt dann: "Ich heiße Fetterick" (wir haben neulich Frederick die Maus gelesen)

Lotte hängt immer noch am Schnuller. Sie sitzt ohne Schnuller am Sessel und murmelt vor sich hin "Lotte großes Mädchen, Lotte großes Mädchen, Lotte großes Mädchen" dann kurze Pause: "Lotte ned groß.... MAMA SCHNULLER"

Lotte wird immer mehr zur Puppenmama. Liebevoll trägt sie die Puppen ganz vorsichtig und nennt alle "Vicky".





Donnerstag, 21. November 2013

Zusammenbruch


Brombeeren aus dem Garten matschen am schönsten


Was will Lotte damit sagen!?! Daumen hoch! (Ok, wir üben das noch)


Wo die Mutter fast vor Angst stirbt...





Lego geht immer


Der beliebteste Platz im KiGa


Küchenhelfer


Und mal wieder zwei Minuten nicht aufgepasst


Dampfmaschine mit dem Opa


Grundreinigung vom Sofa


Wie sieht der Kachelofen eigentlich von innen aus?


Dreikampf


Was passiert wenn Lotte im Auto einen Filzstift erwischt? Genau, die Eltern werden schief angeguckt beim Einkaufen.


Büro ist toll!


Was hat der Beltzermertel da in die Tüte gepackt???


Koma



Montag, 30. September 2013

Kindermund

Lotte schläft noch, ich bitte Max also leise zu sein. Gefühlte 15 Sekunden hält er durch. Als ich ihn vorwurfsvoll angucke, meint er "Aber Mama, ich habe doch ganz leise gschreit"

Max hat immer noch Angst vor großen Traktoren. Wir gehen im Wald spazieren und Max meint dauernd an der Hand laufen zu müssen. Als ich ihn darauf anspreche, sagt er, er habe Angst das ein Traktor kommt. Ich meine es gut und sage, dass hier keine Traktoren fahren dürfen. Max überlegt und gibt mir den Dolchstoß mit der Feststellung " Aber Mama, warum sind dann hier am Weg die Traktorspuren?"





Sonntag, 29. September 2013

Fotos

Cool sein ist angesagt



Mit Papa im Tiergarten





Küchenhelfer


Seltener Frieden


Tester für Kaba-Strohhalme


Müüüüüde


Arbeitspause


Warum man mit offenen Haaren nicht das Auto an den Kopf halten sollte



Freitag, 13. September 2013

Fotos

Joghurtmaske





Selbstgemachtes Bild


Max im Topf


Chucks für Vicky



Legoland

Wir sind zurück. Schön war's. Das Highlight für Max war eindeutig das nächtigen in der Ritterburg. Bei Freunden haben sie sich vorbildlich benommen und das Matratzenlagen genossen.


















































Kindermund

Lotte ist sehr darauf bedacht immer "Bitte" und "Danke" zu sagen. Eines Abends drückt sie Jürgen irgendein Spielzeug in die Hand. Dieser reagiert nicht sofort und wird prompt herrisch mit "Bitte heißt das!" Zurecht gewiesen.

Max liebt die Gartendusche. Als er merkt, dass es heute eigentlich keine Dusche gibt sagt er "oh man, ich bin so sau gschwitzt"

Max spielt Zauber, er schwingt wie Wild den Zaberstab. Als ich ihn frage was er denn zaubert, sagt er doch glatt: "Dich weg"

Lotte liegt im Zusatzbett. Mitten in der Nacht wacht sie auf, setzt sich hin und meint "dunkel!". Legt sich wieder hin und schläft sofort weiter. Aber gut, dass das mal festgestellt wurde!

Wir sind bei einer Nachbarin spontan zum Kaffetrinken. Meine zwei und noch zwei Kinder aus der Nachbarschaft spielen oben. Als Lotte weint will ich nachsehen gehen und erspähe von der Treppe aus Max, der sich vor Lotte gestellt hat, erhobene Fäuste und stocksauer "lässt jetzt die Lotte in Ruhe!" sagt. Braver großer Bruder!

Max und Lotte spielen vor sich hin:
M: Bist du mein Freund Lotte? (ganz große Nummer im Moment, wer ist wessen Freund...)
L: (völlig ins Spiel vertieft) Ja
M: Dann ist es auch nicht schlimm, dass Du einen Stinker drinnen hast
L: Lotte Tinker drinnen
M: is nächste Mal sagste es mir vorher, dann gehen wir aufs Klo, mit Aufsatz geht's leichter. Ich kann schon ohne, aber Du bist ja noch kleiner
L: (Spielt weiter) Ja
M: und den Schnuller brauchst Du auch nicht mehr, du bist doch schon ein großes Mädchen
L: (schreckt aufgrund dieser Info kurz hoch) Lotte aucht Nuller
M: nein, du bist doch kein Baby mehr. Dann versteht man auch nicht mehr was Du sagst mit Schnuller
L: (spielt wieder) ja
M: ich brauch doch auch keinen Schnuller
L: ja
M: jetzt gurgelt mich aber dein Stinker, geh mal zur Mama
L: ja
M: (schon schwer würgend) ZUR MAMA!
L: ja
M: MAMA!!!!!!!
Und da heißt es immer wir Frauen reden viel!

Wir haben einen Übernachtungsgast, ziemlich spontan und ich renne durchs Haus um das Nötigste aufzuräumen. Als ich auf der Suche nach dem Sauerstoffzelt zur Wiederbelebung meinerseits zusammenbreche, fragt Max: M: "Und der XXX übernachtet der auch hier?"
Ich: (mit Schnappatmung): Ja macht er
M: (sichtlich Entsetzt) das will ich aber nicht!
Ich: (total verwundert) Wieso das denn nicht, Du magst den XXX doch so gerne
M: (schon fast mit Tränen) dann hat doch der Papa keinen Platz mehr im Bett
Hier sei angemerkt, dass hier noch niemals andere Männer in meinem Bett geschlafen haben und das ich bereits das Gästebett bezogen hatte.

Max sägt mit der Spielzeugsäge am Wohnzimmertisch. Ich Schenke ihm meinen "Mutti-flippt-gleich-aus-Blick". Er darauf: "aber wenn ich doch ein Bausteller bin!"

Max siniert:
M: Dich hab ich lieb Mama
Ich: (Schmelz) das ist schön, ich Dich auch! Was ist mit Papa?
M: den hab ich auch lieb
Ich: und die Lotte
M: (angewiderter Ausdruck im Gesicht) Die doch nicht!



Sonntag, 1. September 2013

Abschied


Ca. 14 bis 15 Jahre alt ist er geworden unser Blacky. Am 21.08.13 war's soweit es ging nicht mehr, er kam vom Garten nicht mehr rein und der Tierarzt erlöste ihn friedlich ins seiner gewohnten Umgebung. Mit dem Duft unserer Wiese und einer 500g Packung Leberwurst im Bauch ist er in meinem Arm eingeschlafen. Die Kinder waren bewusst dabei und es war die beste Entscheidung die wir treffen konnten. Sie wissen was mit Ihrem Kumpel passiert ist, sie wähnen ihn im Hundehimmel, haben nachts noch einen Stern für ihn ausgesucht und sich in ihrer Kleinkinderart gefreut , dass wir alle zusammen ein großes Loch geschaufelt haben.

Blacky Walter Jöckel war der
- geduldigste Kinderkumpel
- ausdauerndste Sportpartner
- grösste Schosshund
- bester Deeskalierer am Hundeplatz
- dreisteste Dieb
- durchtriebenster "aufs-Sofa-Schleicher"